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Archiv


Aus Anlass der Emeritierung von Prof. Dr. Baumgärtel
zum 01.03.2007 möchten wir dem geschätzten Kollegen und Lehrer für die Zukunft alles Gute wünschen und hoffen, dass er der Sektion Rechtspsychologie und auch der Landesgruppe Hamburg weiterhin mit Rat und Tat aufgrund seiner langjährigen Erfahrung zur Seite stehen wird.


Liebe Mitglieder der Sektion Rechtspsychologie, 
möchten Sie darüber in Kenntnis setzen, daß die stimmberechtigten Mitglieder der Sektion Rechtspsychologie in einer Mitgliederversammlung am 01. Dezember 2006 einen einstimmigen Beschluß gefaßt haben, wonach die Sektion ab 2007 einen eigenen Beitrag in Höhe von 25,00 € pro Jahr und Mitglied erheben wird. Da die Ankündigungsfrist drei Monate beträgt, wird der Beitrag in diesem Jahr von Mai an erhoben werden, und beträgt somit noch 14,50 € für das laufende Jahr 2007, um dann im nächsten Jahr mit 25 € erhoben zu werden.Dieser Schritt wurde vollzogen, um der Konsolidierung der schwierigen Haushaltslage und dem kontinuierlichen Weitererschienen der „Praxis der Rechtspsychologie" gleichermaßen gerecht zu werden. In bezug auf die Rechtspsychologie hat sich der Gesamtverband des BDP im letzten Jahr für die Sicherung derjenigen Berufsfelder von Diplompsychologinnen und -Psychologen eingesetzt, die nicht der Heilkunde unterliegen, z.B. der Tätigkeiten von rechtspsychologischen Sachverständigen, Psychologinnen und Psychologen in den Justiz- und Maßregelvollzugsanstalten und andere mehr. Von den sinkenden finanziellen Mitteln sind auch die einzelnen Untergliederungen des BDP, u.a. die Sektion Rechtspsychologie, betroffen.

Standen unserer Sektion im Jahr 2004 noch ca. 30.000 € zur Verfügung, hat sich dieser Betrag im Jahr 2006 zuletzt auf 9.000 € verringert. Insofern ist der Vorstand der Sektion Rechtspsychologie zu der Beurteilung gekommen, dass der Erhalt der Zeitschrift „Praxis der Rechtspsychologie" die wichtigste Aufgabe darstellt, da diese Zeitschrift in Deutschland das einzige Organ ist, das die spezifisch rechtspsychologischen Aspekte aus den verschiedenen in die Rechtspsychologie hineinragenden Themengebieten Psychologie, Psychiatrie, Straf- und Zivilrecht, Polizei, u.a. behandelt. Die Zeitschrift wird auch von Juristinnen und Juristen, von Bundesministerien sowie weiteren nichtpsychologischen Berufsgruppen nachgefragt und bezogen. Sie stellt ein hochwirksames Instrument dar, das die spezifischen Qualifikationen, Kenntnisse und Tätigkeiten rechtspsychologischer Expertinnen und Experten einem weiten Leserkreis nahebringt. Vorübergehend stand die Sektion Rechtspsychologie vor der Entscheidung, den Druck der „Praxis der Rechtspsychologie" einzustellen oder nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. Einer dieser Wege ist die Erhebung des zusätzlichen Mitgliederbeitrages, aber auch der Spendenaufruf, der ja bereits zu entsprechenden positiven Reaktionen geführt hat.

Wir hoffen, Ihnen als Mitglieder der Sektion Rechtspsychologie mit diesen Informationen einen Einblick in die politischen und finanziellen Entwicklungen der Sektion gegeben zu haben und sie die Gründe, die für die Erhebung zusätzlicher Sektionsbeiträge sprechen, nachvollziehen können.

Der Vorstand der Sektion Rechtspsychologie



Es erscheint eine neue interdisziplinäre Zeitschrift der Forensischen Wissenschaften, in der die Forensische Psychiatrie, Psychologie und Kriminologie und ebenso die Juristen zu Wort kommen sollen. Man kann dort zwei Probenummern bestellen. Der Name der Zeitschrift lautet:
"Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie" und sie wird herausgegeben von Dahle, Dölling, Kröber, Leygraf und Saß. Ein Probeheft kann hier bestellt werden. Für Mitglieder der Sektion Rechtspsychologie kosten 4 Hefte jährlilch 95 €. Für Nichtmitglieder wären es 195 €



Der Landesbeauftragte von Schleswig-Holstein, Herr Dipl.-Psych. Georg Huwer, ist nicht mehr in dieser Funktion tätig. Der Vorstand wird kommissarisch dessen Aufgaben mit übernehmen, bis dort ein neuer Landesbeauftragter gewählt wurde. Sollte es Fragen zu diesem Thema geben, dann werden die dortigen Sektionsmitglieder gebeten, sich an den Vorstand zu wenden.

Ab sofort können über unsere Seite ca. 5000 Verordnungen und Bundesgesetze eingesehen werden.  
Die Termine der Vorstandstreffen für 2006 möchten wir Ihnen aktuell mitteilen (eine Ankündigung im "report psychologie" erfolgt gesondert):

Am 02.09.2006 findet das Treffen des Vorstandes mit den Landesbeauftragten in Berlin in der Bundesgeschäftsstelle statt.
Am 01.12.2006 findet die Mitgliederversammlung der Sektion Rechtspsychologie in Frankfurt/M. statt. Zuvor trifft sich der Vorstand

Mehr Schutz vor sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen

Das Bundeskabinett hat heute einen Gesetzentwurf beschlossen, der den
Schutz der sexuellen Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen
verbessert.

Lesen Sie bitte hier... 

Weitere Informationen unter   presse@bmj.bund.de



Den Bericht vom 1. Tag der Rechtspsychologie NRW in Bonn vom April 2006 finden sie unter Aktuelles.


Aktuelle und ältere BGH Urteile sind frei zugänglich und können hier eingesehen werden.

Neue Fortbildung zur Zeugen-Betreuung


Zypries fordert Vorrang für Kinder im Unterhaltsrecht


Maßnahmen zum Schutz von Stalking-Opfern geplant
Zusätzlich zu den vorhandenen Instrumentarien soll es künftig einen eigenen Straftatbestand zum Schutz von Stalking-Opfern geben. Das Kabinett habe am 10. August 2005 einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Der Forschungsbericht des Instituts für Familienforschung Bamberg (ifb) bestätige die Notwendigkeit einer solchen Initiative. Ein eigener Straftatbestand sei sinnvoll, um den Schutz effektiver zu machen.



"Flucht in die Verjährung" soll künftig ausgeschlossen werden



Gestzentwurf für mehr Flexibilität im Maßregelvollzug
Der Entwurf soll dazu beitragen, das Verhältnis von Strafvollzug, Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus, in einer Entziehungsanstalt oder in Sicherungsverwahrung so aufeinander abzustimmen, daß therapeutische Erfolge gefördert und der Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Straftätern verbessert wird.
Vom schwedischen Justizministerium wurden bei der erstmaligen Verleihung des Stockholm International Prize in Criminology (der "kleine" Nobelpreis) zwei Preisträger bekannt gegeben:
Prof. Dr. John Braithwaite, Australien und
Prof. Dr. Friedrich Lösel, Cambridge/Erlangen.

Wir freuen uns ganz besonders, dass Herr Kollege Lösel als Vertreter der deutschen Rechtspsychologie diese hohe Auszeichnung für seine Forschungsarbeit erhält.

www.criminologyprize.com

 


Die BV Psychologie Studierender hatte vom 18.-20. Mai 2007 in der Ruhr-Universität unter dem Motto "Netzwerke für die Zukunft" zum zwölften Psychologie Studierenden Kongress nach Bochum eingeladen. Da die Frage der zukünftigen Berufsorientierung auch diesmal im Vordergrund stand, hielt Herr Doberenz vom Vorstand der Sektion Rechtspsychologie dort vor interessierten Studenten und Studentinnen einen Vortrag über . Der Kongress war professionell oragnisiert. Die Referenten wurden hervorragend betreut und so wollen wir uns bei den Studierenden nochmals für die gelungene Organisation bedanken. Bisher sind 160 Psychologinnen und Psychologen als zertifizierte Rechtspsychologinnen und Rechtspsychologen registriert. Der Entwurf soll dazu beitragen, das Verhältnis von Strafvollzug, Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus, in einer Entziehungsanstalt oder in Sicherungsverwahrung so aufeinander abzustimmen, daß therapeutische Erfolge gefördert und der Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Straftätern verbessert wird. Vom schwedischen Justizministerium wurden bei der erstmaligen Verleihung des Stockholm International Prize in Criminology (der "kleine" Nobelpreis) zwei Preisträger bekannt gegeben:Prof. Dr. John Braithwaite, Australien undProf. Dr. Friedrich Lösel, Cambridge/Erlangen.Wir freuen uns ganz besonders, dass Herr Kollege Lösel als Vertreter der deutschen Rechtspsychologie diese hohe Auszeichnung für seine Forschungsarbeit erhält.