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Liebe Mitglieder der Sektion Rechtspsychologie, Standen unserer Sektion im Jahr 2004 noch ca. 30.000 € zur Verfügung, hat sich dieser Betrag im Jahr 2006 zuletzt auf 9.000 € verringert. Insofern ist der Vorstand der Sektion Rechtspsychologie zu der Beurteilung gekommen, dass der Erhalt der Zeitschrift „Praxis der Rechtspsychologie" die wichtigste Aufgabe darstellt, da diese Zeitschrift in Deutschland das einzige Organ ist, das die spezifisch rechtspsychologischen Aspekte aus den verschiedenen in die Rechtspsychologie hineinragenden Themengebieten Psychologie, Psychiatrie, Straf- und Zivilrecht, Polizei, u.a. behandelt. Die Zeitschrift wird auch von Juristinnen und Juristen, von Bundesministerien sowie weiteren nichtpsychologischen Berufsgruppen nachgefragt und bezogen. Sie stellt ein hochwirksames Instrument dar, das die spezifischen Qualifikationen, Kenntnisse und Tätigkeiten rechtspsychologischer Expertinnen und Experten einem weiten Leserkreis nahebringt. Vorübergehend stand die Sektion Rechtspsychologie vor der Entscheidung, den Druck der „Praxis der Rechtspsychologie" einzustellen oder nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. Einer dieser Wege ist die Erhebung des zusätzlichen Mitgliederbeitrages, aber auch der Spendenaufruf, der ja bereits zu entsprechenden positiven Reaktionen geführt hat. Wir hoffen, Ihnen als Mitglieder der Sektion Rechtspsychologie mit diesen Informationen einen Einblick in die politischen und finanziellen Entwicklungen der Sektion gegeben zu haben und sie die Gründe, die für die Erhebung zusätzlicher Sektionsbeiträge sprechen, nachvollziehen können. Der Vorstand der Sektion RechtspsychologieEs erscheint eine neue interdisziplinäre Zeitschrift der Forensischen Wissenschaften, in der die Forensische Psychiatrie, Psychologie und Kriminologie und ebenso die Juristen zu Wort kommen sollen. Man kann dort zwei Probenummern bestellen. Der Name der Zeitschrift lautet: "Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie" und sie wird herausgegeben von Dahle, Dölling, Kröber, Leygraf und Saß. Ein Probeheft kann hier bestellt werden. Für Mitglieder der Sektion Rechtspsychologie kosten 4 Hefte jährlilch 95 €. Für Nichtmitglieder wären es 195 € Der Landesbeauftragte von Schleswig-Holstein, Herr Dipl.-Psych. Georg Huwer, ist nicht mehr in dieser Funktion tätig. Der Vorstand wird kommissarisch dessen Aufgaben mit übernehmen, bis dort ein neuer Landesbeauftragter gewählt wurde. Sollte es Fragen zu diesem Thema geben, dann werden die dortigen Sektionsmitglieder gebeten, sich an den Vorstand zu wenden. Ab sofort können über unsere Seite ca. 5000 Verordnungen und Bundesgesetze eingesehen werden. Die Termine der Vorstandstreffen für 2006 möchten wir Ihnen aktuell mitteilen (eine Ankündigung im "report psychologie" erfolgt gesondert): Am 02.09.2006 findet das Treffen des Vorstandes mit den Landesbeauftragten in Berlin in der Bundesgeschäftsstelle statt. Am 01.12.2006 findet die Mitgliederversammlung der Sektion Rechtspsychologie in Frankfurt/M. statt. Zuvor trifft sich der Vorstand Mehr Schutz vor sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen Das Bundeskabinett hat heute einen Gesetzentwurf beschlossen, der den Lesen Sie bitte hier... Den Bericht vom 1. Tag der Rechtspsychologie NRW in Bonn vom April 2006 finden sie unter Aktuelles. Aktuelle und ältere BGH Urteile sind frei zugänglich und können hier eingesehen werden. Neue Fortbildung zur Zeugen-Betreuung Zypries fordert Vorrang für Kinder im Unterhaltsrecht Maßnahmen zum Schutz von Stalking-Opfern geplant "Flucht in die Verjährung" soll künftig ausgeschlossen werden Gestzentwurf für mehr Flexibilität im Maßregelvollzug Der Entwurf soll dazu beitragen, das Verhältnis von Strafvollzug, Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus, in einer Entziehungsanstalt oder in Sicherungsverwahrung so aufeinander abzustimmen, daß therapeutische Erfolge gefördert und der Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Straftätern verbessert wird. Vom schwedischen Justizministerium wurden bei der erstmaligen Verleihung des Stockholm International Prize in Criminology (der "kleine" Nobelpreis) zwei Preisträger bekannt gegeben: Prof. Dr. John Braithwaite, Australien und Prof. Dr. Friedrich Lösel, Cambridge/Erlangen. Wir freuen uns ganz besonders, dass Herr Kollege Lösel als Vertreter der deutschen Rechtspsychologie diese hohe Auszeichnung für seine Forschungsarbeit erhält. www.criminologyprize.com |
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